Nicht dem Leben mehr Tage hinzufügen,
sondern den Tagen mehr Leben geben

Aktivitäten


Für ein besseres Leben im Alter

Oktober 26, 2017

Das Thema „Besser leben im Alter“ hat viele Facetten. Bei einem Treffen im Glashaus ging es jetzt um die Verbesserung der Kommunikation an den Schnittstellen zwischen Arztpraxen, Krankenhaus und Pflegeeinrichtungen. Foto: Stadt Gronau

 

Die Kommunikation zwischen medizinischen und pflegenden Einrichtungen funktioniert nicht immer reibungslos. Die Schwächen zeigen sich an den Schnitt- und Nahtstellen insbesondere immer dann, wenn hochbetagte, kranke und pflegebedürftige Mitmenschen vom Krankenhaus zum Pflegeheim übergeleitet werden.                                                                                                                                                                                                       Die Kommunikation zwischen medizinischen und pflegenden Einrichtungen funktioniert nicht immer reibungslos. Die Schwächen zeigen sich an den Schnitt- und Nahtstellen insbesondere immer dann, wenn hochbetagte, kranke und pflegebedürftige Mitmenschen vom Krankenhaus zum Pflegeheim übergeleitet werden. Das stellten jetzt Fachleute aus beiden Bereichen bei einem Erfahrungsaustausch im Glashaus fest. Eingeladen dazu hatte ein Arbeitskreis, der das Projekt „Besser leben im Alter“ bearbeitet. Schirmherrin des Projekts ist Bürgermeisterin Sonja Jürgens.

Hausärzte, geriatrische Einrichtungen, mobile Pflegedienste und entlassende Krankenhäuser könnten nach Ansicht der ebenfalls eingeladenen Mitglieder der Gronauer Arbeitsgruppe „Überleitung“ entschieden besser zum Wohle des Patienten kooperieren. Reinhard van Loh, Leiter des Bethesda-Seniorenzentrums, betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit eines wirksamen Kommunikationsmanagements gerade im Bereich der immens wachsenden Palliativ-Pflege, die die Lebensqualität von Sterbenden so gut wie möglich erhalten möchte und Symptome und Schmerzen lindern kann.

An vielen Beispielen aus der Praxis zeigten die Teilnehmer des Treffens auf, wie gerade in aktuellen Fällen an Wochenenden oder Mittwochnachmittagen – immer dann, wenn es für alle Betroffenen zeitlich oder auch personell eng werde – entstehende Kommunikationsprobleme entschieden problemlösender behoben werden können. Dazu bedürfe es nicht zuletzt eines regionalen Netzwerkes, eines entsprechenden Problembewusstseins und strukturierter Handlungsabläufe, lautete die einhellige Meinung.

Bürgermeisterin Sonja Jürgens stellte sich bei diesem Treffen hinter die Forderungen von Ärzten und Personal: „Dieses Thema ist viel zu wichtig, um es nicht immer wieder ganz oben auf die Tagesordnung zu setzen, wenn es um die Pflegesituation in den Einrichtungen und einen würdevollen Umgang mit den Bedürfnissen von Seniorinnen und Senioren geht. Stress und Hektik tragen dazu bei, dass gute Kommunikation auf der Strecke bleibt.“ Gerade deshalb sei es unerlässlich, bekannte Missstände abzubauen und kurzfristig Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Kooperationen – innerhalb und mit der Ärzteschaft – verbindlich und kommunikativ greifen, sagte die Schirmherrin.

Alle Anwesenden waren sich im Rahmen des Treffens einig, dass auch Apotheken und Sanitätshäuser in einen gelingenden Kommunikationsprozess eingebunden werden müssen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. In vielen Fällen – so Ärzte und Einrichtungsleitungen unisono – trage bereits der Austausch von aktuellen Telefon- und Faxnummern zu einer besseren Zusammenarbeit bei.


Seminarwochenende an der niedersächsischen Küste

September 26, 2017

Zu einer musikalischen Fortbildung trafen sich die Mitarbeiter und Ehrenamtliche der Hospizbewegung St. Josef Gronau e.V.  in Varel-Dangast vom 12. bis 14. September.

Mit den beiden Musiktherapeutinnen Barbara Keller und Cornelia Klären wurde erarbeitet, was für einen positiven  Einfluss Musik sowohl in der Sterbebegleitung als auch in Trauerbewältigung ausüben kann. Anhand von vielen Beispielen in Kleingruppenarbeit und gemeinsamen Musikübungen erschloss sich den Teilnehmerinnen die enorme hilfreiche Kraft der Musik.

Aufgrund dieser Erkenntnis entschloss sich der Vorstand zukünftig diese Elemente besonders in der Kindertrauergruppe einzusetzen.

Auch die Geselligkeit und das gemeinsame Wohl kamen nicht zu kurz.


„Robin Hood der edle Recke, sammelt Geld für gute Zwecke.“

Juli 26, 2017

Der Sherwood Forest lag in den Bülten, und Epe bildete als mittelalterliches Nottingham die Kulisse für Robin Hood und seine Bande, den Sheriff von Nottingham und seine Getreuen, Maid Marianne – und natürlich König Richard Löwenherz. Sie alle tummelten sich am Dienstag im Eper Ortskern. Der Bummelzug der Bürgerschützengilde war zum Abschluss des Schützenfestes wieder unterwegs.

Vor allem Robin Hood und seine Mannen gingen in ihren Rollen auf. Den Reichen was wegnehmen und es den Armen zukommen lassen – dafür ist Robin Hood schließlich bekannt. Und das ist schließlich auch Sinn und Zweck des Bummelzugs. Die Bummelzügler drückten es trotz Reim etwas prosaischer aus: „Giww us watt, süs kriegst du wat mit de Pann fört Gat.“ Und: „Robin Hood der edle Recke, sammelt Geld für gute Zwecke.“

Das Orgateam um Volker und Maria Himmel, Benno und Reinhild Benkhoff, Patrick Redegeld, Franz und Marianne Fleck hatte die aus Robin-Hood-Filmen bekannten Typen wieder goldrichtig ausgewählt. „Gegen Benno Benkhoff als Löwenherz sieht Sean Connery doch richtig Scheiße aus“, waren sich alle einig. Christoph Stenau passte natürlich in die Rolle des frommen Bruders Tuck. Fromm – aber auch schlitzohrig: In sein Brevier hatte er einen Flachmann eingebaut. Und auch Franz Kalvelage als Maid Marianne hatte das Handtäschchen mit Alkohol bestückt.

„Zum Glück sind die Kostüme ja imprägniert und atmungsaktiv,“ Wer den Recken diesen Floh ins Ohr gesetzt hatte, war nicht zu eruieren. Aber regenfeste Kleidung wäre schön gewesen, denn die äußeren Umstände waren zunächst alles andere als günstig. Es goss in Strömen. Aber die Männer um Robin Hood sind schließlich nicht aus Zucker. Unverdrossen zogen sie los, um für die Bürgerstiftung und die Hospizbewegung St. Josef zu sammeln. Trinkhörner fungierten als Sammelbüchsen. König Richard durfte auf einem Steckenpferd reiten. Flitzebogen und Plastikschwerter dienten dazu, den Forderungen der gesetzlosen, aber herzensguten Wegelagerer Nachdruck zu verleihen. Am Abend sollte der traditionelle Gang durch die Dinkel zu Schepers den Umzug beenden. Nun ja. Nass waren sie ja sowieso . . .

 


Juli 15, 2017


Juli 15, 2017


Juni 28, 2017

Herzlichen Dank allen Tombola Sponsoren,

für die vielen Spenden für die Tombola am Pfingst Family Day 2017 (4.6.2017).
„Wir sind überwältigt über die Resonanz, die dieser Aufruf gefunden hat.
Die Tombola war ein voller Erfolg.

Mit Ihrem Sponsoring haben Sie den Gewinnern*innen und der Hospizbewegung eine große Freude bereitet.

Das Ergebnis separat mit Übergabe Woche veröffentlicht.“…so Kirsten Hewing, Camping- & Freizeitanlagen Dreiländersee.

Danke allen Sponsoren:
Blumen „Henkhaus, Lena Parfümerie GmbH, Jansen for hair, Wäschemoden Rönsch, Trend-Gronau Schmuck und Uhren, Antonius Apotheke, Hotel Restaurant Driland, Kosmetikinstitut Claire Lottschen, Getränke Hewing GmbH, Schröder & Vortkamp GbR à jour.
Grünewald Getränke-Markt & Service GmbH & Co. KG, Jan van Koetsfeld Blumenhandel,
McDonald’s Restaurant, Volksbank Gronau-Ahaus e.G, Sparkasse Westmünsterland, Duesmann Qualitätsbäckerei, Autohaus Brockhues & Engelke, Provinzial Versicherung Bürse-Hanning & Hohensee OHG, Reiseland Reisebüro Berndt, Kosmetikstudio Tanja Reifenrath, Arlbert Portheine GmbH, Seeblick, expert HERBA electronic, Holzdoktor Kreiter-Gescher, Camping- & Freizeitanlagen Dreiländersee, Freimann Heizung Sanitär Stefan Prause, LebensArt, Fahrschule Kraus Inhaber Thorsten Kraus.

Haben wir Jemand aus Versehen nicht benannt, bitte fühlt Sie sich genannt, melden Sie sich bei uns, wir tragen es nach!

nfo@campingplatz-gronau.com


April 24, 2017

Spendenübergabe von den Quad-Kids und den teilnehmenden Firmen der Industrie und Gewerbeshow.
Im Bild von links: Andreas Wenker (Kanalservice),Silvia Rickert-Ehrlichmann (Hospizbewegung, Koordination), Alex Mersmann (Quadkinder),Emil Mersmann, Marita Wilken (Hospizbewegung 1. Vorsitzende) Annika Terdenge (Garten- und Landschaftsbau Terdenge), Robert Möller (Quadkinder).

Anläßlich der Industrie- und Gewerbeshow haben die Quadkids die Initiative ergriffen für die Hospizbewegung Spenden „einzufahren“. Diesem Beispiel folgten die Firmen Kanalservice Wenker, Garten- und Landschaftsbau Terdenge sowie Thomas Bügener (Erdarbeiten), die ihren Erlös aus Würstchen- und Getränkeverkauf ebenfalls für die Arbeit in der Hospizbewegung spendeten. Bei dieser gemeinsamen Aktion kam eine Spendensumme von 607,50 € zusammen. Marita Wilken und Silvia Rickert-Ehrlichmann von der Hospizbewegung nahmen die gemeinsam gesammelte Spende mit herzlichem Dank entgegen.


1000 Euro für Hospizarbeit

April 19, 2017

Spendenübergabe bei Teupen (im Bild (v.l.): Birgitt Buß (Betriebsratsvorsitzende), Martin Borutta (Geschäftsführer), Irmgard Hewing und Marita Wilken (beide Hospizbewegung St. Josef), Tobias Ritzenhöfer (Prokurist Teupen GmbH) und Joyce Plietker (Auszubildende)

Teupen spendet Geld aus Waffelverkauf bei Industrieschau

Gronau. Die kaufmännischen Auszubildenden der Firma Teupen Maschinenbau GmbH hatten anlässlich der Industrie- und Gewerbeschau eine gute Idee: Sie setzten eine Waffelaktion für den guten Zweck in die Tat um. Durch den Verkauf wurden an diesem Sonntag 625 Euro eingenommen. Diese Summe wurde von der Geschäftsführung auf 1000 Euro aufgestockt. Marita Wilken und Irmgard Hewing konnten diese Spende nun mit großer Freude persönlich entgegennehmen.


500-€-Spende für Hospizbewegung

April 19, 2017

 

Fotograf: Nellen & Quack

Erfolgreiche Industrie- und Gewerbeschau bei THE GREEN LINE Spende zu Gunsten der Hospizbewegung St. Josef LKW-Fahren und die Chance auf einen Hubschrauber-Rundflug – mit diesen Haupt-Aktionen konnte das Logistikunternehmen Nellen & Quack THE GREEN LINE viele Besucher auf der Industrie- und Gewerbeschau begeistern. Der Spendenerlös in Höhe von 500 Euro gehen an die Hospizbewegung St. Josef. Daniel Waanders von THE GREEN LINE und Mechthild Thorenz von der Hospizbewegung St. Josef


März 28, 2017

Die Kinder der 3c beschäftigten sich unter Anleitung des Teams „Hospiz macht Schule“ mit ernsten Themen. Foto: Frank Zimmermann

Epe –

Mit Krankheit, Sterben und Tod werden auch Kinder konfrontiert. Daher führte das Team „Hospiz macht Schule” der Hospizbewegung St. Josef eine Projektwoche durch. Die Klasse 3a der Hermann-Löns-Grundschule in Epe und ihre Lehrerin Nicole Behm erfuhren und lernten zu den Themen „Werden und vergehen“, „Krankheit und Leid“, „Sterben und Tod“, „Vom Traurigsein“ und „Trost und trösten“, wie man und behutsam Zugang zu diesen ernsten Themen findet

Lehrerin Nicole Behm hatte spontan Interesse an dem Projekt gezeigt, als die Hospizbewegung an die Schule herantrat. Durch den Tod des Klassenmaskottchens „Hamster Harry“ hatte die Klasse die Trauer seiner Besitzerin Ida intensiv miterlebt. Betroffenheit, Mitgefühl, aber auch Unsicherheit spiegelten die Gefühle der Kinder wider.

Frau Behm hielt ihre Klasse für geeignet, auch weil das soziale Gefüge gut ist. Vor Beginn der Projektwoche hatte ein Elternabend stattgefunden, um Fragen und Bedenken zu besprechen. Maria Kottig, Doris Plat, Karin Stellingsma-Bakker, Beatrix Noll, Brigitte Diekmann und Marita Wilken sangen, bastelten, malten und lasen vor. Ein Film wurde geschaut und besprochen. Am letzten Tag wurden den Eltern die Ergebnisse des Projektes vorgestellt.