Nicht dem Leben mehr Tage hinzufügen,
sondern den Tagen mehr Leben geben

Presse


Seminarwochenende an der niedersächsischen Küste

September 26, 2017

Zu einer musikalischen Fortbildung trafen sich die Mitarbeiter und Ehrenamtliche der Hospizbewegung St. Josef Gronau e.V.  in Varel-Dangast vom 12. bis 14. September.

Mit den beiden Musiktherapeutinnen Barbara Keller und Cornelia Klären wurde erarbeitet, was für einen positiven  Einfluss Musik sowohl in der Sterbebegleitung als auch in Trauerbewältigung ausüben kann. Anhand von vielen Beispielen in Kleingruppenarbeit und gemeinsamen Musikübungen erschloss sich den Teilnehmerinnen die enorme hilfreiche Kraft der Musik.

Aufgrund dieser Erkenntnis entschloss sich der Vorstand zukünftig diese Elemente besonders in der Kindertrauergruppe einzusetzen.

Auch die Geselligkeit und das gemeinsame Wohl kamen nicht zu kurz.


„Robin Hood der edle Recke, sammelt Geld für gute Zwecke.“

Juli 26, 2017

Der Sherwood Forest lag in den Bülten, und Epe bildete als mittelalterliches Nottingham die Kulisse für Robin Hood und seine Bande, den Sheriff von Nottingham und seine Getreuen, Maid Marianne – und natürlich König Richard Löwenherz. Sie alle tummelten sich am Dienstag im Eper Ortskern. Der Bummelzug der Bürgerschützengilde war zum Abschluss des Schützenfestes wieder unterwegs.

Vor allem Robin Hood und seine Mannen gingen in ihren Rollen auf. Den Reichen was wegnehmen und es den Armen zukommen lassen – dafür ist Robin Hood schließlich bekannt. Und das ist schließlich auch Sinn und Zweck des Bummelzugs. Die Bummelzügler drückten es trotz Reim etwas prosaischer aus: „Giww us watt, süs kriegst du wat mit de Pann fört Gat.“ Und: „Robin Hood der edle Recke, sammelt Geld für gute Zwecke.“

Das Orgateam um Volker und Maria Himmel, Benno und Reinhild Benkhoff, Patrick Redegeld, Franz und Marianne Fleck hatte die aus Robin-Hood-Filmen bekannten Typen wieder goldrichtig ausgewählt. „Gegen Benno Benkhoff als Löwenherz sieht Sean Connery doch richtig Scheiße aus“, waren sich alle einig. Christoph Stenau passte natürlich in die Rolle des frommen Bruders Tuck. Fromm – aber auch schlitzohrig: In sein Brevier hatte er einen Flachmann eingebaut. Und auch Franz Kalvelage als Maid Marianne hatte das Handtäschchen mit Alkohol bestückt.

„Zum Glück sind die Kostüme ja imprägniert und atmungsaktiv,“ Wer den Recken diesen Floh ins Ohr gesetzt hatte, war nicht zu eruieren. Aber regenfeste Kleidung wäre schön gewesen, denn die äußeren Umstände waren zunächst alles andere als günstig. Es goss in Strömen. Aber die Männer um Robin Hood sind schließlich nicht aus Zucker. Unverdrossen zogen sie los, um für die Bürgerstiftung und die Hospizbewegung St. Josef zu sammeln. Trinkhörner fungierten als Sammelbüchsen. König Richard durfte auf einem Steckenpferd reiten. Flitzebogen und Plastikschwerter dienten dazu, den Forderungen der gesetzlosen, aber herzensguten Wegelagerer Nachdruck zu verleihen. Am Abend sollte der traditionelle Gang durch die Dinkel zu Schepers den Umzug beenden. Nun ja. Nass waren sie ja sowieso . . .

 


Juli 15, 2017


Juli 15, 2017


Juni 28, 2017

Herzlichen Dank allen Tombola Sponsoren,

für die vielen Spenden für die Tombola am Pfingst Family Day 2017 (4.6.2017).
„Wir sind überwältigt über die Resonanz, die dieser Aufruf gefunden hat.
Die Tombola war ein voller Erfolg.

Mit Ihrem Sponsoring haben Sie den Gewinnern*innen und der Hospizbewegung eine große Freude bereitet.

Das Ergebnis separat mit Übergabe Woche veröffentlicht.“…so Kirsten Hewing, Camping- & Freizeitanlagen Dreiländersee.

Danke allen Sponsoren:
Blumen „Henkhaus, Lena Parfümerie GmbH, Jansen for hair, Wäschemoden Rönsch, Trend-Gronau Schmuck und Uhren, Antonius Apotheke, Hotel Restaurant Driland, Kosmetikinstitut Claire Lottschen, Getränke Hewing GmbH, Schröder & Vortkamp GbR à jour.
Grünewald Getränke-Markt & Service GmbH & Co. KG, Jan van Koetsfeld Blumenhandel,
McDonald’s Restaurant, Volksbank Gronau-Ahaus e.G, Sparkasse Westmünsterland, Duesmann Qualitätsbäckerei, Autohaus Brockhues & Engelke, Provinzial Versicherung Bürse-Hanning & Hohensee OHG, Reiseland Reisebüro Berndt, Kosmetikstudio Tanja Reifenrath, Arlbert Portheine GmbH, Seeblick, expert HERBA electronic, Holzdoktor Kreiter-Gescher, Camping- & Freizeitanlagen Dreiländersee, Freimann Heizung Sanitär Stefan Prause, LebensArt, Fahrschule Kraus Inhaber Thorsten Kraus.

Haben wir Jemand aus Versehen nicht benannt, bitte fühlt Sie sich genannt, melden Sie sich bei uns, wir tragen es nach!

nfo@campingplatz-gronau.com


April 24, 2017

Spendenübergabe von den Quad-Kids und den teilnehmenden Firmen der Industrie und Gewerbeshow.
Im Bild von links: Andreas Wenker (Kanalservice),Silvia Rickert-Ehrlichmann (Hospizbewegung, Koordination), Alex Mersmann (Quadkinder),Emil Mersmann, Marita Wilken (Hospizbewegung 1. Vorsitzende) Annika Terdenge (Garten- und Landschaftsbau Terdenge), Robert Möller (Quadkinder).

Anläßlich der Industrie- und Gewerbeshow haben die Quadkids die Initiative ergriffen für die Hospizbewegung Spenden „einzufahren“. Diesem Beispiel folgten die Firmen Kanalservice Wenker, Garten- und Landschaftsbau Terdenge sowie Thomas Bügener (Erdarbeiten), die ihren Erlös aus Würstchen- und Getränkeverkauf ebenfalls für die Arbeit in der Hospizbewegung spendeten. Bei dieser gemeinsamen Aktion kam eine Spendensumme von 607,50 € zusammen. Marita Wilken und Silvia Rickert-Ehrlichmann von der Hospizbewegung nahmen die gemeinsam gesammelte Spende mit herzlichem Dank entgegen.


1000 Euro für Hospizarbeit

April 19, 2017

Spendenübergabe bei Teupen (im Bild (v.l.): Birgitt Buß (Betriebsratsvorsitzende), Martin Borutta (Geschäftsführer), Irmgard Hewing und Marita Wilken (beide Hospizbewegung St. Josef), Tobias Ritzenhöfer (Prokurist Teupen GmbH) und Joyce Plietker (Auszubildende)

Teupen spendet Geld aus Waffelverkauf bei Industrieschau

Gronau. Die kaufmännischen Auszubildenden der Firma Teupen Maschinenbau GmbH hatten anlässlich der Industrie- und Gewerbeschau eine gute Idee: Sie setzten eine Waffelaktion für den guten Zweck in die Tat um. Durch den Verkauf wurden an diesem Sonntag 625 Euro eingenommen. Diese Summe wurde von der Geschäftsführung auf 1000 Euro aufgestockt. Marita Wilken und Irmgard Hewing konnten diese Spende nun mit großer Freude persönlich entgegennehmen.


500-€-Spende für Hospizbewegung

April 19, 2017

 

Fotograf: Nellen & Quack

Erfolgreiche Industrie- und Gewerbeschau bei THE GREEN LINE Spende zu Gunsten der Hospizbewegung St. Josef LKW-Fahren und die Chance auf einen Hubschrauber-Rundflug – mit diesen Haupt-Aktionen konnte das Logistikunternehmen Nellen & Quack THE GREEN LINE viele Besucher auf der Industrie- und Gewerbeschau begeistern. Der Spendenerlös in Höhe von 500 Euro gehen an die Hospizbewegung St. Josef. Daniel Waanders von THE GREEN LINE und Mechthild Thorenz von der Hospizbewegung St. Josef


März 28, 2017

Die Kinder der 3c beschäftigten sich unter Anleitung des Teams „Hospiz macht Schule“ mit ernsten Themen. Foto: Frank Zimmermann

Epe –

Mit Krankheit, Sterben und Tod werden auch Kinder konfrontiert. Daher führte das Team „Hospiz macht Schule” der Hospizbewegung St. Josef eine Projektwoche durch. Die Klasse 3a der Hermann-Löns-Grundschule in Epe und ihre Lehrerin Nicole Behm erfuhren und lernten zu den Themen „Werden und vergehen“, „Krankheit und Leid“, „Sterben und Tod“, „Vom Traurigsein“ und „Trost und trösten“, wie man und behutsam Zugang zu diesen ernsten Themen findet

Lehrerin Nicole Behm hatte spontan Interesse an dem Projekt gezeigt, als die Hospizbewegung an die Schule herantrat. Durch den Tod des Klassenmaskottchens „Hamster Harry“ hatte die Klasse die Trauer seiner Besitzerin Ida intensiv miterlebt. Betroffenheit, Mitgefühl, aber auch Unsicherheit spiegelten die Gefühle der Kinder wider.

Frau Behm hielt ihre Klasse für geeignet, auch weil das soziale Gefüge gut ist. Vor Beginn der Projektwoche hatte ein Elternabend stattgefunden, um Fragen und Bedenken zu besprechen. Maria Kottig, Doris Plat, Karin Stellingsma-Bakker, Beatrix Noll, Brigitte Diekmann und Marita Wilken sangen, bastelten, malten und lasen vor. Ein Film wurde geschaut und besprochen. Am letzten Tag wurden den Eltern die Ergebnisse des Projektes vorgestellt.


Dezember 20, 2016

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Sehen der Zusammenarbeit der Hospizbewegung und des Lukas-Krankenhauses froh entgegen (v.l.): Mechthild Thorenz, Stefan Rittmeyer und Marita Wilken. Foto: Frank Zimmermann

Chefarzt Stefan Rittmeyer ist ganz begeistert: „Für uns geht ein Wunsch in Erfüllung“, sagt er über eine neue Zusammenarbeit zwischen dem Lukas-Krankenhaus und der Hospizbewegung St. Josef Gronau. Die ist durch eine Gesetzesänderung möglich geworden. Dadurch darf Hospizbewegung nun auch in Krankenhäusern aktiv werden.

Von Frank Zimmermann

„Nun können wir Menschen, die am Ende ihres Lebens stehen, schon begleiten, wenn sie noch im Krankenhaus sind, und anschließend auch zu Hause“, erklärt Mechthild Thorenz. Sie ist bei der Hospizbewegung für die Koordination der Einsätze der ehrenamtlichen Begleiter und Palliativfachkräfte zuständig.

Für das Krankenhaus sei die Zusammenarbeit ein klarer Kompetenzgewinn, sagt Stefan Rittmeyer bei der Vorstellung des Projekts. Denn: „Der Hospizverein ist unglaublich gut vernetzt und hat viele Ideen und Erfahrung, wie Situationen gemeistert werden können.“ Das soll den Patienten besonders dann zugute kommen, wenn sie am Ende ihres Lebens ins Krankenhaus kommen, aber lieber zu Hause sterben würden. „Der Patient wünscht sich das, hat aber auch Angst davor, seinen Angehörigen zur Last zu fallen. Und die Angehörigen würden den Wunsch gerne erfüllen, haben aber ihrerseits Angst vor eine Überforderung“, benennt Rittmeyer ein häufiges Dilemma. Und genau hier kommt die Hospizbewegung zum Einsatz. „Unsere ehrenamtlichen Begleiter bringen Zeit für Gespräche und Beratung mit“, sagt Vereinsvorsitzende Marita Wilken. Ein Angebot, das das Krankenhaus nicht machen kann, auch wenn dessen Seelsorge-Team und der Sozialdienst ihr Bestes geben. Stefan Rittmeyer sieht noch einen weiteren Vorteil in der Zusammenarbeit: die Möglichkeit, das Ehrenamt im Haus wieder zu stärken. „Wir haben dadurch die Chance, ehrenamtlichen Helfern zu zeigen, dass sie für ihren Einsatz Wertschätzung und Respekt erfahren werden.“ Dabei ist es Wilken wichtig zu betonen, dass die Begleiter zwar Ehrenamtler, aber nichtsdestotrotz Profis sind: „Aus- und Weiterbildung haben bei uns eine hohe Priorität.“